Betriebliche Gesundheitsförderung
Ernährung:
Bei der Arbeit von Berufstätigen entfällt ein erheblicher Anteil auf das Dienstleistungsgewerbe mit einer Tätigkeit, die sehr unterschiedliche Ansprüche an die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stellt. Insbesondere bei einer Bürotätigkeit ist in der Regel die notwendige Bewegung nicht gegeben. So ist der Energiebedarf stark eingeschränkt und es fehlt oft die richtige, angepasste Ernährung.
In einer Wohlstandsgesellschaft wie Deutschland sind viele Erkrankungen wie z.B. Stoffwechselstörungen, Adipositas (Übergewicht) oder auch Diabetes (Zuckerkrankheit) auf falsche Ernährung und mangelnde Bewegung zurückzuführen. Die aktuelle Datenlage über das Essverhalten von Berufstätigen ist besorgniserregend. Fehlendes Ernährungswissen, kein Frühstück vor dem Gang zur Arbeit, Zeitdruck und damit verbundene unregelmäßige Essgewohnheiten, sowie eine Vorliebe für das Falsche, führen in der Gesellschaft zu ernährungsbedingten Krankheiten, daraus resultierenden Arbeitsausfällen sowie letztendlich sogar zu einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben.
Die Kosten ernährungsbedingter Krankheiten belaufen sich nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit auf
70 Milliarden Euro jährlich.
Ein kleiner Ausschnitt aus einer Vielzahl unserer Ernährungsthemen:
- Leistungsfähig durch den Arbeitsalltag
- Leistungskurve
- Frühstück
- Mittagessen (in der Kantine)
- Abendessen
- Zwischenmahlzeiten
- Getränke
- Gesunde Ernährung bei vorwiegend sitzender Tätigkeit
- Ausgeglichene Energiebilanz
- Einstufung des eigenen Übergewichts und eventueller Risikofaktoren
- richtiges Essverhalten
- Heißhungerattacken vermeiden
- Ernährungstipps
Fitness:
Unzureichende Bewegung ist eine der Hauptursachen für Adipositas und zahlreiche Folgeerkrankungen bzw. Folgebeschwerden wie beispielsweise Rückenschmerzen, Migräne, Nackenschmerzen oder auch Herzkreislauf-
erkrankungen.
Nach dem DAK Gesundheitsreport 2008 hatten Erkrankungen des
Muskel-Skelett-Systems mit 21,9% einen erheblichen Anteil bei den Arbeitsunfähigkeitstagen im Jahre 2007. In der Hauptgruppe der Muskel-Skelett-Erkrankungen hatten Rückenerkrankungen den größten Anteil (Vgl. http://www.dak.de/content/filesopen/Gesundheitsreport_2008.pdf).
Unsere Fitnessübungen bauen aufeinander auf, fangen zunächst im Schwierigkeitsgrad leicht an und werden im Laufe der Zeit etwas schwieriger, ohne den Arbeitnehmer aber zu erschöpfen.
Das Trainingsprogramm ist von unserem Fitness-Trainer speziell auf die Bedürfnisse von Arbeitnehmern mit viel sitzender Tätigkeit im Büro entwickelt worden. Arbeitnehmer können die Fitnessübungen selbst auf kleinstem Raum im Büro nach-
machen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Trainingszustand. Dadurch ist eine leichte Übertragbarkeit der Übungen im Büroalltag sichergestellt. Mit unseren Fitnessübungen können Sie Verspannungen vorbeugen, Kopf- und Rückenschmerzen vermeiden, Körper und Geist stärken sowie Stress abbauen. Ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit wird sich kontinuierlich verbessern.
Medizin:
Durch präventive medizinische Aufklärungsarbeit der Mitarbeiter können Unternehmen arbeitsbedingte Fehlzeiten senken.
Rund 70.000 Menschen erkranken in der Bundesrepublik Deutschland jährlich neu an Darmkrebs. Darmkrebs ist die zweithäufigste Ursache aller krebsbedingten Todesfälle in Deutschland. In über 90% aller Fälle entwickelt sich der Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen. Durch Abtragung der noch gutartigen Darmpolypen mit Hilfe einer Darm-
spiegelung („Koloskopie“) kann der Darmkrebs wie kein anderer Krebs verhindert werden. Nur wenige Menschen nutzen aber Angebote zur Früherkennung von Darmkrebs, obwohl eine Darmspiegelung mit einem Schlafmittel heutzutage sehr schonend und schmerzfrei
in nur 30 Minuten durchgeführt werden kann. Bei familiärer Vorbelastung und falschen Eßgewohnheiten kann Darmkrebs auch schon in jungen Jahren auftreten.
Substanzmittelmissbrauch ist eine ernsthafte Bedrohung der Sicherheit, Gesundheit und Produktivität eines Unternehmens. Ziel ist es, eine Unternehmenspolitik zu schaffen, die
einen drogen- und alkoholfreien Arbeitsplatz garantiert, die sich auf alle Standorte weltweit erstreckt und für alle Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden und Gäste gilt.
Infektionskrankheiten wie die Schweinegrippe oder auch die Influenza breiten sich insbesondere dort schnell aus, wo viele Menschen auf engem Raum aufeinandertreffen. Kein Wunder, dass solche Infektionskrankheiten sich daher in Unternehmen schnell ausbreiten können. Wichtig ist hierbei, präventiv vorab geeignete Maßnahmen zu ergreifen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ein Unternehmen mit einer Notfallbesetzung seinen Betrieb aufrecht erhalten kann.







